Katzenversicherung für Wohnungskatze

Katzenversicherung für Wohnungskatze

In größeren Städten ist es üblich, seine Katze in der Wohnung zu halten. Schließlich ist das Risiko eines Autounfalls hier viel größer als auf dem Land. Aber auch in Kleinstädten oder ländlichen Gegenden halten einige Menschen ihre Katzen ausschließlich im Haus. Dafür gibt es viele vernünftige Gründe: Eben Autounfälle, Hunde, Rattengift, Ansteckungsgefahren durch andere Katzen, … Die Liste ist recht lang und daher ist es für manche Menschen und ihre Samtpfoten durchaus sinnvoll, das Tier im Haus zu lassen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Stubentiger mit einer Katzenversicherung für Wohnungskatze schützen!

 

Braucht man eine Katzenversicherung für Wohnungskatzen?

Viele Katzenbesitzer gehen davon aus, dass ihr Tier allein durch die Haltung in der Wohnung geschützt ist und nicht krank wird. Schließlich sind ja die genannten Risiken alle ausgeschlossen. Doch nur weil die Katze drinnen lebt, heißt es leider nicht, dass sie auch immer gesund bleibt.

Denn häufig langweilen sich Katzen, die ausschließlich drinnen gehalten werden. Selbst wenn die Besitzer sehr gut mit den Tieren umgehen und es verschiedene Spielmöglichkeiten gibt – irgendwann werden die begrenzten Quadratmeter, die der Katze zur Verfügung stehen, eben langweilig. Normalerweise haben Katzen nämlich ein recht großes Territorium, in dem sie umherstreifen und jagen. Das kann eine Wohnung (und auch ein Haus) leider nicht ersetzen.

Langweilt sich das Tier nun – vor allem wenn der Besitzer bei der Arbeit ist -, kommt es schnell auf „dumme Gedanken“. Dann knabbern sie Gegenstände an, spielen mit Kabeln oder versuchen, durch ein gekipptes Fenster zu entwischen. Dabei besteht aber ebenfalls die Gefahr einer gefährlichen Verletzung! In einem gekippten Fenster kann die Katze steckenbleiben und sich arg verletzen; viele Katzen sind dadurch sogar schon gestorben. Stromkabel sind durch die Elektrizität ebenfalls sehr gefährlich. Und Gegenstände können zerkaut/ zerbissen und verschluckt werden – es gab sogar schon Fälle, in denen Katzen mit einem Wollknäuel spielten und die Nadel, die noch darin steckte, verschluckten. Dann muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden! Ein Darmverschluss verursacht durch Erdnüsse kostete bereits 1.100 Euro.

Auch das Risiko einer Erkrankung ist bei reiner Wohnungshaltung leider genauso hoch, wie bei Freigänger Katzen – nur anders gelagert. Zwar steckt sich das Tier nicht bei anderen Nachbarskatzen an, allerdings ist das Immunsystem einer reinen Hauskatze meist sehr viel schlechter als bei einem Freigänger. Denn es hat nicht durch Umwelteinflüsse „gelernt“, sich gegen Bakterien, Viren usw. zu wehren. Das ist genau wie bei Kindern, deren Eltern übervorsichtig sind und die Kleinen nie im Dreck spielen lassen: Diese Kinder sind später viel öfter krank als die, die täglich im Sandkasten sitzen. Es muss also nur passieren, dass Bakterien oder Erreger – auch durch den Katzenhalter oder Besucher verursacht – in die Wohnung gelangen – dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Katze erkrankt.
Die chronische Niereninsuffienz beispielsweise betrifft Wohnungskatzen viel häufiger als Freigänger Katzen, betroffen sind meist Katzen ab 7 Jahren. Weitere häufige Erkrankungen sind: Diabetes, Schilddrüsen Erkrankungen, Hepatitis, Katzenleukämie, Bauchfellentzündung, Tumore, Magen-Darm Erkrankungen und Zahnerkrankungen. FORL ist z. B. eine der häufigsten Zahnerkrankungen bei Katzen und betrifft jede 3. Katze ab 5 Jahren. Die Kosten bei dieser Zahnerkrankung können bis zu 2.500 Euro betragen. Allein das ziehen von 2 Zähnen aufgrund von Parodontose kann bereits 1.300 Euro kosten.

 

Die Vorteile der Katzenversicherung für Wohnungskatze

Mit einer Katzenversicherung für Wohnungskatze zahlen Sie bei Krankheit oder OP, etwa bei einer schlimmen Verletzung, keine Tierarztkosten selbst. Daher können Sie, auch wenn Sie gerade etwa einen finanziellen Engpass haben, Ihrer Katze immer die beste Versorgung ermöglichen. Schließlich möchte niemand seine Samtpfote einschläfern lassen, weil er sich die Behandlung nicht leisten kann.

Es gibt zwei Arten der Katzenversicherung für Wohnungskatze, die beide jeweils ihre Vorteile haben:

  • Die Katzenkrankenversicherung. Bei dieser Art der Katzenversicherung für Wohnungskatze sind alle tierärztlichen Behandlungen versichert. Also alles, was der Tierarzt ambulant durchführt, aber auch Operationen. Zudem übernimmt die Versicherung die Kosten für Medikamente, Diagnostik, Nachbehandlung usw. Zudem gibt es bei den meisten Anbietern eine jährliche Pauschale für Vorsorgemaßnahmen. Dazu zählen etwa Wurmkuren, Anti-Parasiten-Mittel, Chippen/ Tätowieren, …
  • Die Katzen-OP Versicherung. Im Schutz dieser Versicherung sind „nur“ Operationen und die dazugehörige Diagnostik, Nachbehandlung usw. eingeschlossen. Dafür ist sie aber auch weitaus günstiger als die Katzenkrankenversicherung: Ab 6,04€ pro Monat sind Sie schon geschützt! Diese günstigere Alternative ist ebenfalls sinnvoll, da besonders Operationen sehr viel Geld verschlingen. „Kleinere“ Erkrankungen zahlen Sie dann selbst – in diesen Fällen sind die Rechnungen aber oft nicht sehr hoch. Die wirklich kostenintensiven OP übernimmt dann Ihre Versicherung.

 

Wo finde ich die beste Katzenversicherung für Wohnungskatze?

Auf unserer Homepage erhalten Sie, wenn Sie den Links folgen, jeweils detaillierte Informationen zur Katzenkrankenversicherung und zu Katzen-OP Versicherung. In unserem großen Versicherungsvergleich haben Sie zudem die Möglichkeit, direkt alle Anbieter miteinander zu vergleichen. So können Sie einsehen, welche Versicherung am besten zu Ihnen und Ihrer Katze passt.Sollten Sie danach weitere Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen auch gern für ein persönliches Gespräch am Telefon bereit.

Informieren Sie sich noch heute – zum Wohl Ihrer Katze und zur finanziellen Absicherung im Krankheitsfall!

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