Katzenversicherung für Freigänger

Katzenversicherung für Freigänger: Lohnt sich das?

Viele Haushalte in Deutschland haben einen Stubentiger als Haustier. Oft dürfen diese Hauskatzen auch nach draußen, sie sind also Freigänger. Warum Sie Ihre Samtpfote mit einer Katzenversicherung für Freigänger schützen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Welche Arten der Katzenversicherung für Freigänger gibt es?

Sie können zwischen der Katzenkrankenversicherung und der Katzen-OP Versicherung wählen. Beide sind relativ günstig: Den „Vollschutz“ der Katzenkrankenversicherung gibt es schon ab 15,90€ monatlich, den OP-Schutz ab 6,04€. Das ist auch der große Vorteil einer Katzenversicherung für Freigänger: Sie selbst zahlen nur wenig in die Versicherung ein, sind aber effektiv vor hohen Tierarztkosten geschützt.

 

Die Katzenkrankenversicherung

Die Katzenkrankenversicherung ist die umfassendere Katzenversicherung für Freigänger. Hier sind alle Kosten inbegriffen, die beim Tierarzt anfallen. Dazu gehören „normale“ ambulante Behandlungen ebenso wie Operationen. Versichert sind auch Diagnostik, Medikamente, Nachbehandlung, eventueller Klinikaufenthalt und weiteres. Zudem gibt es bei vielen Anbietern eine jährliche Pauschale für Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, Kastrationen usw. Einige Anbieter haben eine jährliche Leistungsgrenze. Wir empfehlen Ihnen jedoch, eher eine Katzenkrankenversicherung ohne eine solche Grenze abzuschließen. Denn schlimme Krankheiten wie Tumore, Zahnfleischentzündungen, Herzerkrankungen und Ähnliches gehen oft mit Diagnostik und Co. in die Tausende – haben Sie eine Jahreshöchstgrenze, zahlen Sie den Restbetrag selbst. Das ist ärgerlich, denn dann hat man quasi am falschen Ende gespart.

Als Katzenhalter hat man seinem Tier gegenüber einige Verpflichtungen. Dazu gehört eben auch, dass man für ihre Gesundheit Sorge trägt. Daher muss man sich überlegen, ob man allen finanziellen Hürden bei Krankheit oder Operation gewachsen ist. Denn sicher möchte niemand sein Tier einschläfern lassen, nur weil er sich die Behandlung nicht leisten kann. Wer sich hier nicht sicher ist, sollte über den Abschluss einer Katzenkrankenversicherung nachdenken. Oder Sie entscheiden sich für eine Katzen-OP Versicherung, die wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen.

 

Die Katzen-OP Versicherung

Diese Versicherung ist noch um einiges günstiger als die Katzenkrankenversicherung. Sie schützt zuverlässig vor den Tierarztkosten, die durch Operationen anfallen. Dabei sind selbstverständlich wieder Diagnostik, Medikamente, Klinikaufenthalt und Nachbehandlung eingeschlossen. Alle anderen Erkrankungen, die aber nicht operiert werden müssen, übernimmt die Versicherung dann jedoch nicht. Hat die Katze also „nur“ eine Bindehautentzündung, die mit Medikamenten versorgt wird, zahlen Sie diese Kosten selbst.

Der Vorteil an der Katzen-OP Versicherung ist jedoch, dass eben meist die OPs die teuersten Behandlungen sind. Diese können über 8.000€ verschlingen; gerade wenn die Katze einen Autounfall erlitten hat. Kleinere Verletzungen oder Erkrankungen, die nicht operiert werden, sind oft nicht so teuer, dass man sie nicht aus eigener Tasche bezahlen könnte. Auch die Diagnostik vor einer Operation ist in der Regel teurer, weil aufwändiger. MRT, CT, Ultraschall und Röntgen – je nach Verdacht kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz, die die Rechnung schnell nach oben klettern lassen.

 

Was macht eine Katzenversicherung für Freigänger sinnvoll?

Gerade Freigänger haben ein erhöhtes Risiko für Unfälle. Ein Zusammenstoß mit einem Auto ist das Schlimmste, was einer Katze passieren kann. Wenn sie nicht direkt am Unfallort oder aufgrund der Verletzungen stirbt, ist sie oft so stark verletzt, dass sie eine aufwändige Behandlung braucht. Ohne Operationen geht hier meist gar nichts. Denn die Katze hat dann meist neben knochenbrüchen auch noch innere Verletzungen und Einblutungen, die behandelt werden müssen. Zudem kann sich also Komplikation nach der OP eine Bauchfellentzündung entwickeln.

Aber auch Streitigkeiten mit den Nachbarskatzen machen oft einen Tierarztbesuch notwendig. Schließlich können sich Katzen gegenseitig fiese Wunden zufügen, die sich ohne Behandlung schnell entzünden und noch schlimmer werden. Dazu kommen Risiken wie Vergiftungen durch verunreinigtes Wasser, Verletzungen durch Scherben etc. oder eine Auseinandersetzung mit einem Hund. Gerade größere Hunde werden für Katzen auch sehr schnell zur Gefahr. Bei Freigängern, die nicht nur im eigenen Garten herumstreunen, können Sie all diese Risiken leider niemals ausschließen.

Daher empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Katzenversicherung für Freigänger. Nach unserer Erfahrung reicht oft bereits eine Katzen-OP Versicherung aus – wer auf Nummer sicher gehen will, setzt jedoch auf eine Katzenkrankenversicherung. Denn schon für etwa 10€ mehr im Monat haben Sie dann unglaublich viele weitere Vorteile, die Ihnen die Katzen-OP Versicherung nicht bieten kann.

Ausführliche Informationen und einen großen Leistungsvergleich zur Katzenkrankenversicherung erhalten Sie hier. Zur Katzen-OP Versicherung folgen Sie bitte diesem Link.

Katzenversicherung auch möglich für ältere Freigänger Katzen

Auch für ältere Katzen ist dieser preiswerte Versicherungsschutz noch problemlos bei einigen Anbietern zu haben. Das gleiche gilt auch für Katzen mit Vorerkrankungen, für die ebenfalls noch eine Aufnahme in die Versicherung möglich ist.
Sollten Sie mehrere Katzen besitzen, erhalten Sie bei einigen Anbietern auch einen attraktiven Mehrkatzen Rabatt.
 
Übrigens: auf unserem Katzenblog finden Sie viele weitere Themen rund um die Katze, die Sie vielleicht auch interessieren könnten. Probieren Sie es aus!

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