Katzenrassen Top Ten

Katzenrassen – Top Ten

Bei den Katzenrassen gibt es die beliebtesten Rassen, die häufigsten und die schönsten. Daraus ergibt sich eine Chartliste, die sich sehen lassen kann.

Katzenrassen Vor- und Nachteile

Allein in Deutschland gibt es beinahe 100 Katzenrassen – wirklich beeindruckend ist aber die Zahl der Tiere selbst: Laut Statistik des IVH (Industrie Heimtierverband e.V.) vom letzten Jahr gibt es in Deutschland 8,2 Millionen Katzen, mit einer Verbreitung in 16,3 Prozent aller Haushalte in der Bundesrepublik ist die Katze damit das beliebteste Haustier. Die Tendenz spricht ebenfalls für den Schmusekater: Noch im Jahre 2006 hat die Zahl der Tiere bei 7,8 Millionen gelegen. Dabei hat das Halten einer Katze im Vergleich zum ärgsten Konkurrenten, dem Hund, auch durchaus einige handfeste Vorteile: Sie sind anschmiegsam und weich, man muss mit Ihnen nicht Gassi gehen und Steuern werden ebenfalls nicht fällig. Zudem sind Katzen sehr selbstständig – man kann sie also auch problemlos einige Zeit allein lassen. Dieser Umstand kann allerdings auch nachteilig ausgelegt werden: Denn eine besonders enge Beziehung bauen die meisten Katzenhalter zu ihrem Zögling nicht auf. Allerdings zeigen natürlich auch die unterschiedlichen Katzenrassen verschiedene Charakterzüge. Die Top Ten der beliebtesten Vertreter in Deutschland stellen wir Ihnen hier einmal vor.

Beliebte Katzenrassen: Von verspielt bis bequem

Auf dem zehnten Platz landet dabei die Siam-Katze. Diese Rasse unterscheidet sich schon äußerlich recht deutlich von den meisten anderen Katzen, verfügt sie doch über ein besonders kurzes Fell. Im Alltag kann das Vorteile haben, weil Siam-Katzen auch wenig Haare verlieren – dafür sind sie aber natürlich auch nicht so flauschig. Das schmale Köpfen sollte bei der Siam-Katze übrigens nicht über den starken Charakter hinwegtäuschen: Mehr noch als die meisten anderen Katzenrassen lässt sich die Siam-Katze wenig herumkommandieren.

Auf dem neunten Platz befindet sich die Rasse Britisch Kurzhaar. Flauschiger als die Siam-Katze bietet sie ein dichtes Fell. Der Charakter wird als zurückhaltend beschrieben, lebhaft die Rasse eher nicht.

 
Noch ausgeprägter ist dieses ruhige, sanftmütige Verhalten bei der Ragdoll-Katze, die auf dem achten Platz liegt. Zu den Besonderheiten des Rasse zählt die Tatsache, dass sie sich beim Hochnehmen einfach hängen lassen. Dieses unaufgeregte Verhalten ist so auffällig, dass man zeitweise sogar annahm, dass die Ragdoll-Katze ein verringertes Schmerzempfinden haben müssten – was aber erwiesenermaßen nicht der Fall ist. Das Aussehen wird durch besonders flauschiges Fell mit langen Haaren gekennzeichnet.

Auf dem siebten Platz befindet sich die Angora-Katze. Der Charakter lässt sich als verspielt und anhänglich beschreiben. Das optische Erscheinungsbild ist nicht klar definiert, weil landläufig viele Langhaar-Katzen als Angora-Katzen bezeichnet werden.

Perser einer der ältesten Katzenrassen

Äußerlich durchaus mit Ähnlichkeiten, aber dennoch vollkommen anderen Wesenszügen zeigt sich der sechste Platz, die Perser-Katze. Sie gehört zu den ältesten Katzenrassen, die der Mensch sich hält. Wohl aus diesem Grund sind sie besonders ruhig und bequem. Besonders wenn Katzen fast ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, eignet sich die Perserkatze also besonders.

Mit ebenfalls langen Haaren kommt die norwegische Waldkatze auf dem fünften Platz daher – aber damit haben sich auch die Gemeinsamkeiten. Im Vergleich zu anderen Katzenrassen fällt die Sportlichkeit auf: Auch geringe Außentemperaturen sind für diese Rasse kein Thema, zudem kann sie sogar kopfüber einen Baum hinunterlaufen.

Den vierten Platz erkämpft sich die Main-Coon: Verspielt und gleichzeitig verschmust ist sie für Katzen-Verhältnisse ein echter Kumpel-Typ. Die Main-Coon fällt ansonsten vor allem durch ihre Größe auf: Bis zu zwölf Kilogramm Gewicht und 1,2 Meter Länge sind Spitzenwerte.

Die Burmakatze auf dem dritten Platz wird vor allem als neugierig und kontaktfreudig beschrieben – auch diese Eigenschaften sind für eine Katze keineswegs selbstverständlich. Wenn Sie diese Kontaktfreudigkeit allerdings nicht immer teilen können, sollten Sie sich ein zweites Exemplar zulegen.



Auf dem zweiten Platz befindet sich die Heilige Birmakatze – die mit der Burmakatze übrigens wenig gemein hat. Das süße Äußere macht die Heilige Birmakatze so beliebt, dass flauschig-weiche Fell gibt ihr die Optik eines Stofftieres. Als Freigänger ist diese Rasse allerdings nicht geeignet, wegen der Empfindlichkeit sollte die Heilige Birmakatze besser in der Wohnung bleiben.

Unangefochten auf dem ersten Platz unter den Katzenrassen befindet sich natürlich die Europäisch-Kurzhaar-Rasse. Die typische Wald- und Wiesen-Hauskatze hat mit einem Abstand bei den meisten Liebhaber bei uns – zurecht: Das Wesen wird als intelligent und liebevoll beschrieben.

Nicht nur für Rassekatzen: Krankenversicherung schützt vor hohen Tierarztkosten

Doch nicht nur die Katzenrassen sind entscheidend – vor allem sollte für das Tier auch gut gesorgt sein. In jedem Fall kann es sich lohnen, eine Katzenversicherung abzuschließen. Eine solche Police übernimmt die Kosten, wenn die Katze einmal krank wird oder operiert werden muss. Glücklicherweise kann heute für unsere Vierbeiner schon viel getan werden – doch das hat natürlich seinen Preis. Wenn Sie in jedem Fall die bestmögliche medizinische Versorgung für Ihre Katze möchten, sollten Sie in jedem Fall eine Katzenversicherung abschließen. Je nach Tarif können Sie dabei über die Höhe der Leistungen wählen: Um besonders hohe finanzielle Belastungen abzufedern, ist eine Katzen-OP Versicherung ausreichend. Bei einer Katzenkrankenversicherung werden hingegen auch die übrigen Tierarztkosten erstattet, die nicht im Zusammenhang mit einer OP standen. Weniger sinnvoll ist übrigens eine Haftpflicht-Police: Sollte Ihre Katze als Freigänger einen Schaden verursachen, ist der in aller Regel durch die übliche Privathaftpflicht abgedeckt.

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